Seite 1 - Saluki, Saluki Welpe, Windhund, Akela

Ein Saluki Welpe kommt ins Haus
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2014
 
 
Eine Woche später, also mit 8 Wochen, holte ich das kleine Hundemädel dann ab.
In dieser Woche wurde nun alles gekauft von dem ich glaubte es sei für das neue Familienmitglied von Nutzen.
Jede Menge Spielzeug, Hundeleine, Halsband und natürlich hochwertiges Welpenfutter von "Happy Dog".
Dazu kam dann noch ein Freilaufgehege für den Garten und eine große Gitterbox in der sie schlafen sollte.
 
 
Vermeindlich gut vorbereitet ging es dann ab zu der Zuchtstätte, voller Erwartung auf das neue Hündchen.
Dieses war noch gebadet worden und wurde gerade geföhnt.
Es sah mich mit ängstlichen Augen an als wollte es sagen: Es ist besser du gehst wieder, dass ist nicht mein Tag heute.
Half aber nichts, ehe sich der Welpe versah saß er in einem mit Handtüchern ausgelegtem Wäschekorb.
Ein zweiter Korb darüber, Kabelbinder, und fertig war die preiswerte Transportbox.
Doch irgentetwas fehle noch, genau, der Name.
Nach Überdenken aller möglichen, und unmöglichen, Hundenamen blieb es dann bei dem vom Züchter eingetragenen Namen: Akela.
Und nun nichts wie ab nach Hause.
Ich dachte mir noch so: Hast du gut gemacht, für kleines Geld eine grosse Transportbox, cool.
Bis zur ersten Kurve.
Schon kam der Wäschekorb ins rutschen und fiel mitsamt dem armen Hundebaby um.
Dieses fand das alles nun gar nicht mehr lustig und beschwerte sich bitterlich.
Klar, der Korb musste nach vorne auf den Beifahrersitz.
Nur dort passte er längs nicht rein, also quer.
Jetzt klappte es mit dem Schalten nicht mehr, also dritter Gang und beim Anfahren die Kupplung schleifen lassen bis sie glüht.
Ging auch mal gerade 10 Minuten gut, da stand ich im Stau.
Es war ein Sonntag und der erste richtig schöne Tag des Jahres, was andere auch bemerkt hatten.
Um wenigstens an den Schaltknüppel zu kommen wurde nun der Beifahrersitz mit allem verfügbaren erhöht.
Nun stand der Korb eben, auf Decken, Abschleppseil, Jacken und Verbandskasten einerseits, auf meinem Oberschelkel andererseits
Und Schalten ging auch wieder.
Nur dem Welpen gefiel das alles gar nicht, er gab Töne von sich als läge er im sterben.
So ging es nun auch nicht, also raus aus dem Korb und und ab nach hinten.
Und siehe da, Akela blühte auf.
Sie begann alles anzufressen was ihr in die Milchzähnchen kam.
 
 
Mit einem fröhlich spielenden Hund ging es dann von einem Stau in den anderen nach Hause. 
Und dort nun erst einmal in den Garten, erste Eindrücke von der neuen Umgebung sammeln.
 
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Der Abend kam und das Hundebaby wurde nach diesem aufregenden Tag müde. Noch ein kleiner Ausflug in den Garten und dann kehrte Ruhe ein.
 
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Die Schlafbox wurde ignoriert und nach einigen Versuchen war das Sofa erklommen. Hier lies es sich nun vorzüglich schlafen.
 
 
Zur Nacht war dann aber wieder die fiese Schlafbox angesagt. Mit mäßigem Erfolg.
Jeder Versuch den Welpen in die Box zu bringen wurde mit einem lauten Gejaule beantwortet, sowie einem vorwurfsvollen Blick auf das Bett.
Ihre kleinen Augen schienen mir zu sagen: Wir haben doch ein schönes Bett, warum soll ich in die hässliche Box?
Somit wurde die Box als Fehlkauf abgeschrieben und das Hundebaby ins Bett gehoben.
Dort lag es nun und schlief tief und fest.
 
 
 
 
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