Seite 2 - Saluki, Saluki Welpe, Windhund, Akela

Ein Saluki Welpe kommt ins Haus
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2015
 
 
 
Knapp 40 Grad sind wir hier nicht gewohnt, aber mit einem Eimer Wasser lässt sich auch das ertragen.
 
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Damit es bei diesen Temperaturen in der Wohnung erträglicher wurde schaltete ich die Klimaanlage ein. Wunderbar, schon nach 5 Min. wurde es sehr angenehm kühl.
Aber nach 30 Min. fing die Anlage an sich irgendwie sonderbar anzuhören. Und draußen, nicht ein einziger Tropfen Kondenswasser. Und so richtig kühl wurde es auch nicht mehr.
Sollte da etwa wieder Akela ihre Schnauze im Spiel haben? An für sich unmöglich, wie soll sie an die Leitungen hinter dem Kompressor kommen?
Allerdings drückt sie sich recht oft an dem Kompressor rum obwohl dort weder Knochen, Socken, Smartphones, Tablets, Brillen oder sonst etwas liegt was anzufressen wäre. Bis auf die Isolierung der Rohre.
Also den Kompressor abschrauben und mal nachsehen. Und siehe da, der Kondenswasserschlauch, welcher ursprünglich in ein als Verlängerung dienendes PVC Rohr ging, war weg.
Ein winziges Stückchen hing noch aus der Wand, angefressen und durch das drauf herum beißen zu gematscht.
Somit konnte das Kondenswasser nicht abfließen und staute sich bis ins Gebläse.

 
 
Das war es dann, also die Wand ein wenig aufmeißeln um noch wenigstens an die Reste des intakten Schlauches zu kommen und diesen dann wieder verlängern, alles bei nahezu 40 Grad im Schatten und natürlich auf der Südseite des Hauses.
 
 
Damit sie mir nicht pausenlos das Werkzeug klaute musste sie in der aufgeheizten Wohnung bleiben.
Da lag sie nun beleidigt und dachte wohl: Es ist sooo heiß hier, wir werden alle sterben.

Dann habe ich abends mal allen Mut zusammen genommen und nachvollzogen was sie in 1,5 Jahren so alles kaputt gemacht hat, und was das gekostet hat.
Als der Rechner die Summe anzeigte wurde mir klar, dass hättest du jetzt besser nicht gemacht, es gibt Dinge die man nicht unbedingt wissen muss.
Nun ja, Akela wusste ja nichts von meiner Rechnerei und so bekam sie, wie jeden Abend, ihre gewohnte Droge. Ein Stückchen Tilsiter Käse.
In einem angenehm temperierten Raum.
Und ich dachte: An den Eimer kommt sie  bestimmt nicht mehr dran, der hängt zu hoch.
 
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Ihr neues Hundebett kam auch nicht gut an. Bei dem Versuch es auf ihr Sofa zu zerren war das Hundebett dann schnell an der Grenze seiner Belastbarkeit angekommen.
Windhunde liegen nun mal eben gerne hoch, hätte ich wissen sollen. ( müssen )
 
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So richtig klappe es mit dem hochzerren allerdings nicht. Also legte man sich widerwillig zumindest ein mal auf das, eben noch neue, Hundebett. Mit einem Gesichtsausdruck der sagte: Ja schau nur was du mir wieder angetan hast, du möchtest also das ich auf dem Boden liegen und schlafen muss?
 
 
Und somit landete das Hundebett nach einem Tag dort, wo schon so vieles dank Akela vorzeitig gelandet war, im Müllcontainer.
Und sie schlief glücklich wieder im Bett, na ja.
 
 
Was das rennen betrifft so kann sie sich mit Lewis Hamilton vergleichen. Sie rennt nur so schnell wie sie unbedingt muss.
Aber auch wie Lewis verschätzt sie sich schon mal und wundert sich dann wenn sie gezwickt wird und das andere Hunde auch schnell sein können.
Nun war ein Pharaoh Hound, ein Pharaonenhund, auf dem Platz der sie schon etwas mehr fordern konnte. Dieser schöne und höchst seltene Hund gehört auch der Rasse der Windhunde an und ist somit nicht gerade der langsamste.
 
 
 
 
Die beiden Hunde spielten miteinander und gaben richtig Gas. Und, wie immer wenn sie was macht, kam nicht viel Gutes dabei raus. Sie knallte voll in einen Jack Russel.
Das arme Hündchen fiel wie von einer Kugel getroffen um und lag erst einmal regungslos auf der Wiese. 
Es kam dann aber wieder zu sich und schien sich, noch leicht benommen, zu fragen, was zum Teufel war das denn gerade ? 

"Ich habe ihr jedenfalls gesagt, mach es weiter so wie Lewis, renn nur so schnell wie du unbedingt musst. Ob's angekommen ist weiß ich allerdings nicht."
 
 
Zwei die sich gut verstehen. Sie mit ihrem Freund, dem Königspudel Lumas.
 
 
Und so verging die Zeit, der Sommer ging zu Ende und, schwups, hatten wir wieder Sylvester. Durch die guten Erfahrungen von vor einem Jahr ( unglaublich wie die Zeit vergeht ) durfte sie nun in "ihrem" Garten bleiben. Es wurde viel und pausenlos geknallt aber Akela störte das nicht im geringsten.Muss wohl daran liegen dass ihre Eltern Iraker sind.

 
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Und hier endet sie nun auch, die kleine Geschichte eines Saluki Welpen welcher mir so viel mehr geben konnte als die Menschen. 
Und wenn ich mal eine Hand brauche ...............
ist da eine Pfote.

 
 
 
 
 
 
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