Seite 6 - Saluki, Saluki Welpe, Windhund, Akela

Ein Saluki Welpe kommt ins Haus
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2014
Und da das mit dem Vogelhäuschen ja schon so wunderbar geklappt hat sah man sich nun einmal die härteren Sachen, die Gartenstühle, an. Wäre doch lächerlich wenn diese nicht auch anzufressen wären. Einen ersten Versuch ist es allemal wert und um die Sache abzurunden springt man dann zur Freude seines Menschen mit den schmierigen Pfoten an der Scheibe hoch als wolle man sagen: Einen Afghanen wolltest du ja wegen der Fellpflege nicht mehr, da kannst du wenigstens die Scheibe putzen.
 
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Auch der Mülltonne im Garten gegenüber war man nicht abgeneigt. Sie umzuwerfen war ein leichtes, ein wenig hin und her rollen und der Deckel war auch offen. Nun konnte der Inhalt wieder dahin gebracht werden wo er herkam, samt Hundehäufchen. Blieb nur übrig die Mülltonne mit Spannbändern an der Mauer zu befestigen.
 
 
Schnell hatte der Hund gemerkt dass er die Tonne nun nicht mehr umwerfen konnte und suchte eine Lösung von oben dran zu kommen. Ist ihm bis heute nicht gelungen, hi, hi.
 
 
Dafür war aber schnell ein neues Objekt gefunden. Die Blumenschalen. Leergeräumt waren sie zügig und dann konnte man herrlich damit spielen. Wurde es langweilig, so verfiel man wieder in alte Zeiten und riss den Pflanzen die Zweige raus.
 
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Eines morgens dann, so gegen 6 Uhr. Ich hörte im Garten ein Gerumpel und Getöse, was ja nun wirklich nichts Neues war. Ich wollte noch schlafen und dachte mir: Hört sich irgendwie komisch an, aber lass sie mal machen, viel kann sie nicht mehr zerlegen. 
Von wegen, nun hatte sie die Kübel der Palmen entdeckt von denen ich immer glaubte dass sie für den Halbstarken Hund zu schwer seien. Weit gefehlt, als ich dann neugierig in den Garten ging sah es so aus.
 
 
 
 
Und als kleinen Guten Morgen Gruß bekam ich dann noch eine rausgerissene Pflanze ins Bett gelegt.
 
 
Aber auch vor den verstorbenen Hunden macht man nicht halt.
Eines Nachts ist sie noch im Garten und kommt und kommt nicht rein. Nur mal kurz, mit einem Stofffetzen im Maul.
Ich denke mir, wie süß, hat sie sich wieder ein Küchentuch geklaut.
War kein Küchentuch, sie hatte fein säuberlich die Überreste der vor ca. 40 Jahren verstorbenen Mischlingshündin "Queeni" freigescharrt.
Wobei sich die Decke, in welcher die Hündin beerdigt wurde, für ca. 40 Jahre in der Erde wirklich gut gehalten hatte.
 
 
Deren Knochen bekam ich dann voller Stolz vor die Türe gelegt.
 
 
Oder auf "ihr" Sofa.
 
 
Im Garten sind im Laufe der Jahrzehnte viele Hunde meiner verstorbenen Familie, sowie von mir, begraben worden. Ich habe die leise Befürchtung dass nun einige davon wieder ans Tageslicht kommen werden, ich kenne meinen Saluki.
Es ist nun Dezember und kurz vor Weihnachten. Und damit es im nächsten Jahr nicht zu viel Arbeit gibt hat sie nun schon mal damit begonnen die in der Erde keimenden Zwiebeln unschädlich zu machen. 
2015 wird in diesem Sinne wohl kein blühendes Jahr werden.
 
 
No Sound
 
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Und als Nikolaus ist sie auch nicht gerade geeignet. Das Foto war nur machbar da ein großes Stück Leberwurst in Sichtweite kurzzeitig von der dummen Mütze ablenkte.
 
 


Nun ist sie 11 Monate alt und hat eine Unmenge kaputt gemacht. Aber missen möchte ich den kleinen Flegel nicht, die Freude welche ich an ihr habe ü
berwiegt bei weitem dem Ärger welchen sie auch machen kann. Sie ist nun mal eine Windhündin, Eigenwillig, Eigensinnig und kaum erziehbar.

 
 


Ein paar Fotos
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